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Was kann man mit Steinen konkret anfangen?
Steine und Kinder
Mit Edelsteinen lassen sich sowohl Menschen als auch Tiere und Pflanzen behandeln. Besonders Wirksam sind sie bei Kindern. Wenngleich es einige Steine gibt, die man einem Kind nicht geben sollte ( z.B. sollten Obsidiane oder Perlen von Kindern normalerweise nicht getragen werden ) so ist doch der beste Weg um einem Kind einen Stein auszusuchen, es einfach zu fragen. Viele Kinder greifen praktisch sofort zu dem Stein, den sie gerade benötigen und legen ihn auch wieder weg, wenn sich das Thema für sie erledigt hat. Erstaunlich ist dabei für die meisten Erwachsenen oft das Tempo, in dem das vonstatten geht: Es ist wirklich selten, daß ein Kind einen Stein länger als ein paar Tage trägt, manchmal sind es nur Minuten.
Erfahrungen aus der Steinheilkundeausbildung haben gezeigt, daß es wirklich vorkommt - auch bei Erwachsenen - daß ein Stein nur für wenige Minuten aufgelegt werden muß und dabei erstaunliche Wirkungen zeigt. Wenn der richtige Stein zum richtigen Zeitpunkt angewendet wird, dann hat sich das Problem oft schnell erledigt. Die Vorraussetzung dafür ist bei Erwachsenen meist, daß ein "geschützte Raum vorhanden ist - ein Rahmen, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen.
Ähnlich ist es bei Kinder. Nur daß bei ihnen die Vorraussetzung "geschützter Raum" glücklicherweise viel öfter gegeben ist als bei Erwachsenen, und daß sie selbst auf schwache Einflüsse sehr intensiv reagieren. Es ist also meist keine Verschwendung einem Kind einen Stein zu kaufen, selbst wenn es diesen schon nach kurzer Zeit nicht mehr trägt oder gar verliert. Gerade letzteres ist meist ein Zeichen dafür, daß der Stein seine Schuldigkeit getan und dem betreffenden Menschen bei einem wichtigen Schritt geholfen hat.
Bernsteinbabyketten
Ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit Kindern sind auch die Babybernsteinketten. Es handelt sich um sehr kurze Ketten aus möglichst abgerundeten Bernsteinen, die auf eine Schnur geknotet sind. Wichtig ist es, daß hinter jedem Stein ein Knoten ist, damit nicht allzuviele Steine verloren gehen, wenn die Kette mal reißen sollte. Abgesehen davon besteht dann auch nicht die Gefahr, daß das Kind mehrere der Steine verschluckt. Prinzipiell ist Bernstein völlig ungefährlich und kann gefahrlos verschluckt werden. Solange die einzelnen Perlen nicht zu groß sind. Eine Babybernsteinkette sollte natürlich auch keinen scharfkantigen Verschluß besitzen. Am besten geeignet sind Schraubverschlüsse aus Kunststoff. Die Länge der Kette sollte so bemessen sein, daß das Kind sie bequem in den Mund nehmen und darauf herumkauen kann.
Die Hauptwirkung der Babybernsteinketten ist es, daß Zahnen zu erleichtern. Viel besser als jeder Beißring wirkt Bernstein entzündungshemmend auf das Zahnfleisch und lindert den Juckreiz. Viele Mütter bestätigen, daß ihren Kindern das Zahnen dank einer Bernsteinkette erheblich leichter gefallen ist.
Bernstein hat jedoch noch andere Aspekte. Wie wohl allgemein bekannt ist, handelt es sich beim Bernstein nicht um einen Stein, sondern um versteinertes Baumharz, um eine festgewordene organische Substanz also. Bensteine nehmen - wie die meisten "echten" Steine auch - die Energien des Trägers / der Trägerin auf. Allerdings geben sie sie niemals wieder vollständig ab. Bernsteine lassen sich nicht restlos reinigen: In vielen Familien existiert noch ererbter Bernsteinschmuck, der allerdings nur in den seltensten Fällen von einem jüngeren Familienmitglied getragen wird. Dies ist nicht weiter verwunderlich, entstammen die Schmuckstücke doch häufig der Generation der sogenannten "Trümmerfrauen", die den Krieg überlebt und unter hohen persönlichen Opfern das Land wieder aufgebaut haben. Ein großer Teil des Leides und der Entbehrungen dieser Zeit sind im Bernsteinschmuck gespeichert. Im Gegensatz dazu wird Aquamarinschmuck, der derselben Zeit entstammt, sehr gerne und häufig von jüngeren Frauen getragen.
Diese Eigenschaft des Bernsteins läßt sich zu Gunsten des Kindes nutzen: Wenn möglich sollte die Babybernsteinkette einige Tage bis Wochen lang von der Mutter getragen werden, bevor sie dem Kind umgelegt wird. Durch die Kette wird dem Kind von da an immer die Schwingung der Mutter vermittelt, was in den meisten Fällen beruhigend wirkt. Ob die Babybernsteinkette später an andere Kinder weitergegeben werden sollte, hängt von Einzelfall ab. Im den meisten Fällen ist es jedoch ratsam, jedem Kind eine eigene Kette zu kaufen.
Behandlung von Tieren und Pflanzen
Das Behandeln von Tieren und Pflanzen mit Steinen ist noch nicht so gründlich erforscht, wie das von Menschen. Es gibt zwar sehr viele Menschen, die ihre Tiere, insbesonders die Hunde und Katzen, mit Steinen behandeln, aber bisher hat niemand diese Erkenntnisse zusammengesammelt und ausgewertet, noch wurden gezielte Forschungen angestellt.
Die Indikationen sind bei Tieren denen von Menschen durchaus vergleichbar: Ein Stein, der einem Menschen gegen Entzündungen hilft, tut dies auch bei einem Tier. Gleiches gilt für die Psychische Ebene der Steinwirkung, wobei hier natürlich die Diagnose ein Problem darstellt: Während viele Menschen noch in der Lage dazu sind bei ihrem Hund festzustellen, daß dieser niedergeschlagen und depressiv wird, ist bei einem Goldfisch doch meist die Grenze des Einfühlungsvermögens erreicht. Nichtsdestotrotz kann ein Chrysopras im Aquarium bei den häufigen Hautkrankheiten von Zierfischen helfen, andererseits sollte ein Chrysokoll nicht zur Stärkung des Immunsystems ins Wasser gelegt werden. Der Chrysokoll ist ein Kupfermineral und im Wasser können sich aus diesem Stein giftige Verbindungen lösen.
Die Anwendung von Heilsteinen ist zumindest bei Katzen, Hunden und anderen größeren Säugetieren (auch Pferde können durchaus mit Steinen behandelt werden) ziemlich einfach: Einfach eine Kette (Lederband) nehmen und dem Tier um den Hals hängen. Mit Steinen dran natürlich. Eine weitere Möglichkeit ist es, Steine über Nacht in Wasser einzulegen und dieses den Tieren zu trinken zu geben. Dies geht natürlich auch bei Menschen.
Bei Pflanzen wird meist einfach versucht die geeigneten Steine zu ermitteln und diese mit in den Blumentopf zu legen. Es gab auch bereits Experimente, das Gießwasser mit Edelsteinelixieren zu versetzen. Diese waren teilweise sehr erfolgreich, wenngleich sie vor allem dazu führten, daß alle Menschen in der Umgebung auch mit den Elixieren "begossen" werden wollten. Auch wurde bereits versucht, diese Elixiere auf homöopathische Art zu potenzieren und somit in ihrer Wirksamkeit zu verstärken. Aufgrund des sehr großen Aufwandes dieser Forschungen wurden sie jedoch nur in einigen Fällen getestet. Grundsätzlich lohnt es sich auf jeden Fall, auch den kranken Hausgenossen mit Steinen und anderen Hilfsmitteln zu leibe zu rücken. Dabei sind der Phantasie bei wohlmeinender Absicht keine Grenzen gesetzt.
Informationen über Krankheiten und die zur Behandlung geeigneten Steine liefert die "Heilsteine Hausapotheke" von Michael Gienger.
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Quellen:
Datei: die-steinheilkunde/05praxis/praktisches.html, Text Wolfgang Maier
Buttons und Abbildungen © W.Maier
Bernsteinfoto © Ines Blersch