Steine im Detail


Der Labradorit

  Das Besondere am Labradorit ist sein Schimmer: Er schillert in fast allen Farben des Regenbogens, wobei manchmal ein Farbton überwiegt. Sehr faszinierend sind die Dunkelblau schimmernden Labradorite, es kommen auch alle gelb- und orangetöne sowie rosa- bis rötliche Farbtöne vor. Grünliches Schillern ist seltener, allerdings ist der Stein selber häufig grünlich.

Eine besondere Varietät des Labradorites ist der Spektrolith. Bei ihm handelt es sich um einen schwarzen Labradorit, auf dessen dunkler Oberfläche das Farbspiel seines Glanzes besonders gut sichtbar ist.

Der Labradorit ist ein Feldspat. Der wohl bekannteste Feldspat ist dem Mondstein, mit dem der Labradorit auch recht nahe verwandt ist. Es gibt Kalium-, Natrium- und Calciumfeldspäte, wobei der Labradorit eine Mischung zwischen Natrium- und Calciumfeldspat ist, der Mondstein hingegen aus Natrium- und Kaliumfeldspäten besteht. Der als "Regenbogenmondstein" bekanntgewordene blauschillernde Stein ist eigentlich kein Mondstein sondern ein weißer Labradorit. Allerdings gibt es auch blauschillernde Mondsteine, deren Glanz sich aber von dem des Labradorites unterscheidet und die auch deutlich teuerer als die sog. Regenbogenmondsteine sind.

Der Labradorit bringt Bewegung und (innere) Beweglichkeit. Er hilft die Gefühle wieder fließen zu lassen und eignet sich daher hervorragend bei Anspannung, Aggression und durch Aggression verursachte Autoimmunkrankheiten. So konnte der Labradorit in einigen Fällen sehr erfolgreich bei starken Rheuma eingesetzt werden, besonders bei Menschen die sich zuviel zumuten und nie eine Pause gönnen. In seiner Eigenschaft als trikliner Stein hilft er das unkontrollierte Auf und Ab der Gefühle auszugleichen und zu harmonisieren. Er holt auch verschüttete Erinnerungen aus dem Unterbewußtsein und hilft Traumata zu verarbeiten, wobei - als sehr sanfter Stein - niemals Erinnerungen aufdeckt die sein Träger nicht konfrontieren kann.

Der Labradorit ist ein Illusionskiller. Er zeigt uns unsere wirklichen Ziele und unsere waren Absichten und hilft uns, unsere Illusionen und Träume auf ihre Realisierbarkeit hin zu durchschauen. Leider platzen dabei meiste einige Seifenblasen, was aber meist dazu führt, daß wir nicht so viel Zeit und Energie unnötig damit vergeuden um unerreichbare Ziele zu verfolgen. Ein Zitat von Bert Hellinger zu diesem Thema: 

Als Bert Hellinger im Rahmen einer Veranstaltung gefragt wurde, wie man den mit Träumen umgehen solle, antwortete er: "Das ist ganz einfach. Man wacht auf."
In diesem Sinne, schöne Träumen und frohes Erwachen.


Quellen:
Datei: die-steinheilkunde/02aktuelles/sdm0701.html
Literatur: Michael Gienger, "Die Steinheilkunde", Neue Erde Verlag
Foto: oben © Wolfgang Maier
Text: Wolfgang Maier