Die Geschichte der Steinheilkunde Hildegard von Bingen
Das Forschungsprojekt Steinheilkunde Die moderne Steinheilkunde Die Entwicklung der Steinheilkunde III
Das Forschungsprojekt Steinheilkunde
Während die esoterische Steinheilkunde bereits ihren ersten großen Boom erlebte, begann in Stuttgart - bezeichnenderweise in der Steinstr. 7 - eine kleine Gruppe still und unbeobachtet ihre Arbeit. Auf Anregung von Michael Gienger trafen sich etwa 15 ForscherInnen einmal pro Monat, um an den Grundlagen einer rein empirischen Steinheilkunde zu arbeiten. Das Ziel der „Forschungsgruppe Steinheilkunde Stuttgart" war es, die Wirkungsweise von Steinen unabhängig von jeglichem esoterisch-philosophischem Überbau auf empirisch -wissenschaftlicher Grundlage zu erforschen.
Als "Vorlage" dienten die Homöopathischen Arzneimittelprüfungen, in welchen bestimmte Mittel an freiwilligen Testpersonen erprobt werden. Durch sorgfältige Dokumentation aller auftretenden Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Natur während des Tests kann so das Arzneimittelbild der geprüften Medikamente ermittelt werden. Dieser Ansatz wurde nun auf die Anwendung von Steinen übertragen. Alle Probanden trugen folgerichtig den jeweiligen Test-Stein über einen vereinbarten Zeitraum und dokumentierten - zunächst formlos, später mit Hilfe von Fragebögen - alle beobachteten Erscheinungen.
Die Ergebnisse waren teilweise verblüffend: In einem der ersten Tests mit dem Lapislazuli waren fast alle Teilnehmerinnen gegen Ende der vereinbarten Zeit in der Hoffnung oder Befürchtung - je nach dem - schwanger zu sein. Mit einem solchen Ergebnis hatte nun niemand gerechnet, auch kollektiver Suggestion war ausgeschlossen, denn kein Buch hatte zu diesem Zeitpunkt über ähnliches berichtet. Allerdings stellte sich in der Folge heraus, daß niemand schwanger war - stattdessen zeigte sich, daß Lapislazuli bei längerem Tragen über Tag und Nacht den Hormonhaushalt beeinflussen und den Regelzyklus über sieben bis zehn Tage verlängern kann. Ein späterer Test an einer Stuttgarter Heilpraktikerschule erzielte ähnliche Ergebnisse.
Auch bei anderen Steinen ergaben sich in jedem Test auffällige Übereinstimmungen im Erleben der TeilnehmerInnen, wenn auch nicht immer so spektakulär wie beim Lapislazuli. Doch immerhin konnten auf diese Weise in den Jahren 1988 bis 1993 fast 30 Steine ausführlich und etliche mehr noch in Einzelversuchen getestet werden. Auf der Basis dieser empirisch-wissenschaftlich ermittelten „Heilsteine-Arzneimittelbilder" begründete sich in der Folge eine ganz neue Therapierichtung, die „analytische Steinheilkunde"
Die Analytische Steinheilkunde ermittelte anhand der o.g. Testergebnisse erstmals vier Grundprinzipien, die der Heilwirkung von Steinen zugrunde liegen. Ihren Erkenntnissen zufolge entsteht die Gesamtwirkung eines Steins aus speziellen Eigenschaften der Mineralfarbe, der im Stein enthaltenen Mineralstoffe, der Kristallstruktur eines Minerals und der Charakteristiken seiner Entstehungsweise. Für jede dieser vier Eigenschaften finden sich Entsprechungen in der menschlichen Natur, so daß anhand dieser Prinzipien für einen bestimmten Menschen in einer bestimmten Situation bei einem bestimmten Problem oder einer bestimmten Krankheit genau der passenden Heilstein ermittelt werden kann. Die Analytische Steinheilkunde ist damit ein sehr präzises Instrument zur Diagnose und Therapie mit Steinen.
Nach dreijähriger Schaffenspause der Forschungsgruppe, während der die gewonnenen Ergebnisse gesichtet und erstmals veröffentlicht wurden, folgte 1996 eine weitere Arbeitsphase: Auf die Initiative von Walter von Holst, damals vorsitzender des Steinheilkunde e.V. Stuttgart, entstand ein neues Forschungsprojekt, das inzwischen den gesamten deutschsprachigen Raum umfaßt und in dem derzeit mehr als 30 Forschungsgruppen mit über 150 Teilnehmern mitwirken.
Diesen Forschungsgruppen verdankt die Analytische Steinheilkunde
ihre beständige Weiterentwicklung zu einem seriösen und ernstzunehmenden Naturheilverfahren
. Das Bestreben, beobachtete Wirkungen zu überprüfen und durch breitangelegte Tests zu objektivieren, trägt maßgeblich dazu bei, daß skeptische Fachkreise sich zunehmend der Steinheilkunde öffnen. Von allen steinheilkundlichen Richtungen genießt die Analytische Steinheilkunde derzeit die beste Akzeptanz bei Ärzten und Heilpraktikern. Das liegt nicht zuletzt auch an der außergewöhnlichen Präzision dieser Therapierichtung, die sich insbesonders in Michael Giengers „Heilsteine Hausapotheke"
nachlesen läßt.
Kontakt:
Steinheilkunde e.V., Sitz Stuttgart
Forschungsprojekt Steinheilkunde
Postfach 1133
D-72125 Kusterdingen
Tel.: 07071 - 364 719
Fax 07071 - 38 868
e-mail: info@steinheilkunde-ev.deRückwege:
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Quellen:
Datei: die-steinheilkunde/03geschichte/forschungen.htm, Gestaltung: Wolfgang Maier
Text: Michael Gienger, "Steinheilkunde - ein Leitfaden", Cairn Elen Lebensschule (Hrsg.), Neue Erde Verlag