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Einführung in die Steinheilkunde

Die Wege der Steinheilkunde

Die Analytische Steinheilkunde

Die Kristallstrukturen

Wie wirken Steine

Die Zusammenfassung der Kristallsysteme: 

Der Strukturschild

Im Laufe der Erforschung der Kristallstrukturen im Rahmen vieler Steinseminare wurde offensichtlich, daß sich die Seminarteilnehmer - je nach bevorzugten Lebensstil - zu bestimmten Himmelsrichtungen hingezogen fühlten. Dies führte schließlich dazu, das sich die Kristallstrukturen zu Himmelsrichtungen zuordnen ließen. Auf diese Art wurde der "Strukturschild" geboren, der die Kristallstrukturen übersichtlich beschreibt:

Nordwesten Norden Nordosten
tetragonal hexagonal monoklin

Westen
kubisch

Osten
amorph

trigonal triklin rhombisch
Südwesten Süden Südosten

Michael Gienger beschreibt die Entdeckung der Raumzuordnung zu den Kristallstrukturen wie folgt:
"Die Entdeckung der kristallinen Struktureigenschaften als Qualitäten der acht Himmelsrichtungen erweiterte die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Steinheilkunde gewaltig. Zu Beginn experimentierten wir einige Zeit mit leeren Behandlungs- und Beratungsräumen, deren Zentrum durch ein Tuch mit Steinen o.ä. hervorgehoben war. Die KlientInnen wurden gebeten, vorzugehen und Platz zu nehmen (Sitzkissen stapelten in der Ecke), die BeraterInnen oder TherapeutInnen folgten kurze Zeit später. Dadurch waren alle Richtungen offen und beim Betreten des Raums gab die Sitzposition der KlientInnen schon Auskunft über vorliegende Themen – die in der Regel auch im Gespräch nicht lange auf sich warten ließen.
Ähnliches spielte sich in Seminaren ab. Selbst die spätere Auswertung von Jahre zurückliegenden Seminaren ergab z.T. deutliche Bestätigungen dieser Himmelsrichtungsqualitäten: So setzte sich z.B. eine Teilnehmerin meines ersten Abendkurses stets in den Südosten (rhombisch) und klagte bei jedem Treffen darüber, daß sie am liebsten ihre Arbeit kündigen wolle, aber als "unersetzliche Mitarbeiterin" nicht könne. Am vierten Abend kam sie, setzte sich schnurstracks in den Nordwesten (tetragonal) und erzählte sofort, daß sie gekündigt und nun eine neue Ausbildung als Goldschmiedin in Aussicht habe. Erst Jahre später erkannte ich bei der Durchsicht meiner Kursnotizen (in denen ich stets auch die Sitzpositionen festgehalten hatte), daß sie an diesem Abend durch den Wechsel der Sitzposition auch deutlich den Wandel von der Bindung (rhombisch/Südost) zur Trennung (tetragonal/Nordwest) demonstriert hatte." 

Anhand der Betrachtung des Strukturschildes wird deutlich, daß er sich aus Paaren von einander gegenüberliegenden Kristallstrukturen zusammensetzt. Und tatsächlich ist es so, daß die diesen Strukturen zugeordneten Lebensstile gegensätzlich bzw. komplementär, also einander ergänzend, sind:

 

kubisch
"Ordnung"
amorph
Freiheit
hexagonal
"Eingrenzung"
triklin
"Offenheit"
trigonal
"Beständigkeit"
monoklin
"Veränderung"
tetragonal
"Trennung"
rhombisch
"Verbindung"

 

Diese Betrachtungsweise führt zu einem besseren Verstehen der Kristallstrukturen und deren Anwendung. Der Stein eines bestimmten Kristallsystems kann einem helfen, wenn man mit dem zugeordneten Lebensstil Schwierigkeiten hat, um den Einfluß dieses Lebensstils abzuschwächen. Oder aber, er kann dabei helfen, den jeweiligen Lebensstil zu erlernen.
Ein kubischer Stein kann also sowohl hilfreich sein, wenn jemand eine "zwanghaften Ordentlichkeit" unterliegt, damit er wieder lockerer wird. Er kann aber ebenso dabei helfen überhaupt erst Ordnung ins Leben zu bringen, was besonders amorphe Menschen häufig sehr nötig haben. Selbst dann, wenn sich jemand ganz eindeutig einer bestimmten Kristallstruktur zuordnen läßt, lohnt sich also in jedem Fall ein Blick auf die gegenüberliegende Kristallstruktur.


Quellen:
Datei: die-steinheilkunde/01einführung/strukturschild.html,
  © Michael Gienger / Wolfgang Maier