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Einführung in die Steinheilkunde

Die Wege der Steinheilkunde

Die Analytische Steinheilkunde

Die Kristallstrukturen

Wie wirken Steine

 

Die Kristallstrukturen

Einführung

Alle Steine, egal ob es sich um "edle" Steine wie Diamanten, Rubin, Smaragde und Saphire handelt, oder um "gewöhnliche" Granite oder "einfache" Kieselsteine, sind in ihrem Inneren aus Kristallen aufgebaut. Damit ist gemeint, das die Steine in einer bestimmten Ordnung wachsen, eine Ordnung, die innerhalb des Kristalles gleich bleibt.

Der Unterschied zwischen "edlen" und "unedlen" Steinen besteht in erste Linie daraus, daß bei den Edelsteinen die einzelnen Kristalle sehr groß werden können. Eine Bergkristallspitze besteht beispielsweise nur aus einen einzigen großen Kristall, während sich in einen Stück Granit Millionen von winzig kleinen Kristallen tummeln.

Wichtig für den Aufbau von Kristallen, ist es, daß sie ein lückenloses Gitter bilden können: Wenn das Gitter aus Kreisen aufgebaut wäre, dann wäre es nicht stabil, weil es so viele Lücken enthielte. Es könnte dem enormen Druck im Erdinnern nicht standhalten. Ein Gitter aus Quadraten, bzw. Würfeln hingegen, wäre enthielte keine Lücken und wäre daher sehr viel stabiler:

Gitter aus Kreisen Gitter aus Quadraten

Insgesamt gibt es nur 7 mögliche räumliche Strukturen, die eine Fläche lückenlos ausfüllen können. Daher gibt es auch nur 7 Strukturen, in denen Kristalle wachsen können. Hinzu kommt eine Ausnahme: Es ist möglich, einen Raum ohne feste Struktur auszufüllen. Diesen strukturlosen Zustand nennt man "amorph". Da auch Steine mit diesem amorphen inneren Zustand entstehen können, beschreiben wir ihn hier im weiteren als 8. Kristallstruktur.

Die 8 Kristallstrukturen
Kubisch
Hexagonal
Trigonal
Tetragonal
Rhombisch
Monoklin
Triklin
Amorph

Wirkung der Kristallstrukturen

In der Steinheilkunde ergab sich lange Zeit das Problem, daß immer wieder beobachtet werden konnte, daß ein bestimmter Stein in einigen Fällen hilft, in anderen aber nicht. So wirkt der Amethyst fantastisch gut gegen Kopfschmerzen - aber nicht bei allen Leuten. Oder der Rauchquarz als Entspannungsstein: Bei fast allen Menschen hilft er, aber leider bei einigen nicht. Stattdessen halfen z.T. völlig andere Steine, bei denen niemand damit gerechnet hatte. Nach vielen Versuchen, dieses Rätsel zu lösen kamen schließlich einige Leute im Rahmen der Steinheilkundeforschung darauf, es könne mit den Kristallstrukturen zusammenhängen.

Diese Vermutung erwies sich als Volltreffer. Und zwar als einer der größten, der überhaupt innerhalb der analytischen Steinheilkunde gelandet werden konnte. Die Kristallstruktur eines Steines steht gewissermaßen in Zusammenhang damit, wie ein Mensch bestimmte Bereiche seines Lebens lebt. So gibt es Menschen, die eine sehr hohe Ordnung im Leben bevorzugen. Bei denen alles immer ordentlich und geregelt sein muß. Diese Menschen leben einen kubischen Lebensstil. Andere Menschen sind im Gegensatz dazu sehr chaotisch und leben spontan von einem Moment zum anderen. Diese leben einen amorphen Lebensstil , der dem kubischen entgegengesetzt ist.

So gibt es 8 Hauptlebensstile, die den 8 Kristallstrukturen entsprechen. Wenn nun für jemanden bestimmt werden kann, welcher Lebensstil ihm am genauesten entspricht, dann wird es wesentlich leichter, für ihn / sie einen passenden Heilstein zu  ermitteln. Im Prinzip gibt die Kristallstruktur daher einen entscheidenden Hinweis darauf, bei welchen Mensch ein Stein überhaupt wirken kann.


Diagnose

Wie immer ist die Welt leider nicht ganz so einfach, wie es nun auf den ersten Blick hin aussieht: So gibt es zwar Menschen, die immer ordnungsliebend und strukturiert sind, und von denen daher gesagt werden kann, daß sie einen kubischen Lebensstil leben, andererseits gibt es aber auch viele Menschen, bei denen sich das nicht so global bestimmen lässt. Ein Mensch kann durchaus mehrere Lebensstile haben, im Idealfall sogar alle 8! So kann jemand bei der Arbeit sehr geordnet und strukturiert leben, beim Spielen mit seinen Kindern völlig amorph herumtollen und in der Partnerschaft sehr auf Verbundenheit und Gemeinsamkeit achten (rhombisch link). Tatsächlich ist eine solche Vielfalt sogar äußerst wünschenswert, weil sie es einem Menschen ermöglicht, der jeweiligen Situation entsprechend angemessen zu reagieren.

Wenn jetzt allerdings ein Heilstein für einen solchen Menschen gesucht wird, so muß zunächst erst einmal bestimmt werden, auf welchen Lebensbereich sich die Krankheit oder Beschwerde bezieht. Es muß also die seelische Komponente hinterfragt werden. Dann muß für diesen Lebensbereich festgestellt werden, welcher Lebensstil dort vorliegt. Zum Beispiel der folgende Satz: "Wenn meine Schwiegermutter mich etwas fragt, kann ich nie "nein" sagen!", weist auf einen rhombischen Lebensstil hin.

Anschließend kann dann ein passender Heilstein gefunden werden, der dabei hilft das bestehenden Problem - sei es nun seelisch oder körperlich bedingt - zu lösen.


Heilsteine und Lernsteine

Ein Lebensstil muß keine Probleme bereiten: Wenn ich in meiner Arbeit eine hohe Form von Strukturiertheit benötige und sie dort verwirklichen kann, dann gibt es keinen Grund dagegen etwas zu unternehmen. Der entsteht erst, wenn ich - z.B. durch eine zu hohe Strukturiertheit - mich selber in meinem Denken und Handeln festfahre. Wenn ich merke, mir gehen die Ideen aus, weil ich einfach nicht mehr offen und phantasievoll genug bin, um mich auf neuen Situationen einzustellen. Dann kann mir ein kubischer Stein helfen. Oder ein amorpher Stein, der mir wieder die Lebendigkeit, Spontanität und Lebensfreude vermitteln kann, die mir in diesem Lebensbereich anscheinend verlorengegangen ist.

Der kubische Stein, der mir gegen zu viel Erstarrung und übermäßige Ordnung hilft wäre in dieser Situation ein Heilstein für mich. Der Amorphe ein Lernstein, der mir eine Fähigkeit vermittelt, die ich schon lange vernachlässigt habe. So kann ich mich mit den Steinen eines jeden Kristallsystems bewußt beschäftigen (sie z.B. eine Weile bei mir tragen) um mir die speziellen Fähigkeiten des entsprechenden Kristallsystems anzueignen und somit meinen inneren Horizont zu erweitern.


Quellen:
Datei: die-steinheilkunde/01einführung/kristallstrukturen_index.html,
  © Michael Gienger / Wolfgang Maier