NeuigkeitenGeschichteSteinportraitsPraktische SteinheilkundeMineralogieSchönesKontaktBücherAktivitätenÜbersicht

Zur Startseite

Einführung in die Steinheilkunde

Die Wege der Steinheilkunde

Die Analytische Steinheilkunde

Die Kristallstrukturen

Wie wirken Steine

Die Prinzipien der Steinheilkunde

Über die Heilwirkung von Steinen wird heutzutage viel geschrieben: In vielen Büchern finden sich allerlei Behauptungen über die – zum Teil wundersamen – Eigenschaften und Wirkungen die Steine angeblich haben sollen. Immer neue Mineralien und Gesteine werden auf den Markt geworfen und – um der besseren Absatzmöglichkeiten willen – kurzerhand als Heilsteine deklariert ( zum Thema Fälschungen ). Dabei gibt es nur wenige Möglichkeiten, festzustellen ob ein Stein die ihm zugesprochenen Eigenschaften tatsächlich besitzt: Selbst wenn ein Stein bei einem Menschen hervorragend geholfen hat, kann es sein, daß er einem anderen überhaupt nichts nützt. Auch ist es oft schwierig, unter all den Steinen die bei Erkältungen helfen sollen, denjenigen zu finden, der gerade zu jemanden paßt.

Eine Übersicht im Dschungel der Steinwirkungen bietet die von Michael Gienger entwickelte analytische Steinheilkunde, die auf den mineralogischen Eigenschaften eines Steines aufbaut und es ermöglicht, die Wirkungsweise eines Steines anhand seiner Entstehungsweise, seiner Kristallstruktur, der in ihm enthaltenen Mineralstoffe und seiner Farbe zu bestimmen:

Seitenende


Das erste Prinzip: Die Entstehungsweise 

Steine können auf drei verschiedene Arten entstehen: Primär, direkt aus dem Magma (Vulkangesteine jeder Art, z.B. Obsidiane), Sekundär, durch Verwitterung und Ablagerung (Sedimente, Sand- und Tongesteine, z.B. Jaspis) und Tertiär, durch Umwandlung wie sie zum Beispiel bei der Auffaltung von Gebirgen vorkommt (viele hochwertige Steine entstehen auf diese Art, z.B. der Diamant). Die Entstehungsweise zeigt in welcher Lebenssituation der Stein wirkt: Ein primärer Stein hilft dabei Dinge in Angriff zu nehmen und zu beginnen, er wirkt grundsätzlich anregend. Ein sekundärer Stein stärkt die Durchführung und die Weiterentwicklung und hilft bei der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Ein tertiärer Stein schließlich hilft dabei abzuschließen, zu beenden, sich zu lösen und – was sehr wichtig ist – bereit zu werden für einen Neuanfang.

Seitenende


Das zweite Prinzip: Die Kristallstruktur  

Jeder Mensch hat bestimmte Vorlieben und Charakterzüge. Das Bedürfnis nach Ordnung ist zum Beispiel in jedem Menschen vorhanden, jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt: Manch einer ist nur glücklich wenn selbst seine Bleistifte exakt rechtwinklig auf dem Schreibtisch angeordnet sind während ein anderer die Wohnung höchstens einmal im Jahr aufräumt. Je nachdem welche Charakterzüge im Leben eines Menschen gerade dominieren, kann ihm ein Stein, dessen Kristallsystem die Eigenschaften seines Charakters unterstützt, besonders weiterhelfen. Daher kann bei einem Menschen der sich zuviel auflädt (rhombisch) der Dumortierit gegen Streß helfen, während einem anderen, dessen Gefühle häufig stark schwanken (monoklin) ein Chrysokoll viel mehr nützt. Die Kristallstrukturen helfen zu erkennen, bei welchen Menschen ein bestimmter Stein überhaupt wirkt.

Seitenende


Das dritte Prinzip: Die Mineralstoffe 

Das Prinzip der Mineralstoffe ist nochmals unterteilt: Zum einen gibt es die Mineralklassen: Alle Quarze gehören zum Beispiel zur Mineralklasse der Oxide. Somit sind sie dazu in der Lage einem Menschen zu innerer Stabilität zu verhelfen und gleichzeitig seine Aktivität und Dynamik zu fördern. Hinzu kommen die in Stein enthaltenen Mineralstoffe, die dafür sorgen, daß der Amethyst lila aussieht (Eisen) während der Rosenquarz durch Mangan rosa gefärbt wird. Die stark unterschiedlichen Wirkungen von Amethyst und Rosenquarz lassen sich somit auf die in ihnen enthaltenen Mineralstoffe und auf ihre Farbe zurückführen. Die Mineralstoffe beschreiben was der Stein eigentlich bewirkt

Seitenende


Das vierte Prinzip: Die Farbe 

Die Tatsache das Farben auf Menschen wirken ist schon seit langen bekannt. Es gibt mehrere Therapieformen, die ausschließlich mit der Wirkung von Farben arbeiten. Daher ist es naheliegend, daß auch die Farbe eines Steines einen Teil seiner Wirkung beinhaltet. So läßt sich neben der kühlenden (blau, grün, violett) und wärmenden (rot, orange, gelb) Wirkung einer Farbe beobachten, daß rote und orange Steine Herz und Kreislauf anregen, gelbe die Verdauung, grüne Leber und Galle, blaue den Wasserhaushalt und violette die Lunge. Diese Wirkung wird aber durch die Eigenschaften der Mineralstoffe häufig stark verändert.

Rückwege:


Zurück zu Wege  

Zur Übersicht

 Weiter zu Wirkung

Quellen:
Datei: die-steinheilkunde/01einführung/analytische_Index.htm, Autor Wolfgang Maier
Inhalt aus "Steinheilkunde - ein Leitfaden", Cairn Elen Lebensschule (Hrsg.),Neue Erde Verlag
Buttons © W.Maier